Juni 2022

Achgut.com. Nachdem ein anonymer Denunziant Audi auf Twitter angesprochen hat, um sich darüber zu empören, dass Werbung der Firma auf der Internet-Plattform Achgut erscheint, auf der Prof. Homburg sich kritisch mit Corona-Maßnahmen auseinandersetzt, und andere anonyme Denunzianten sich dieser Meinung angeschlossen haben, setzt der Volkswagenkonzern Achgut.com auf eine „Exklusionsliste“ und übt offenbar Druck auf den Online-Werbevermarkter Taboola aus, der daraufhin sämtliche Anzeigen auf Achgut.com cancelt und damit die Existenz einer der einflussreichsten deutschen Oppositionsmedien in Gefahr bringt. Quelle: Achgut.

Nico Rosberg. Der ehemalige Formel 1 Weltmeister darf nicht mehr ins Fahrerlager der Formel 1 – weil er nicht geimpft ist. Seit dem Ende seiner Zeit als aktiver Rennfahrer ist Rosberg u.a. TV-Experte für das britische Sky. Doch aktuell kann er den Job nur eingeschränkt ausüben – nämlich per Schalte oder außerhalb des Fahrerlagers. Rosberg kommentierte: „Ich habe eine Corona-Erkrankung gut überstanden und dementsprechend Monster-Antikörper in mir. Außerdem lasse ich mich regelmäßig auf meine Antikörper testen.“ Zudem habe sein Arzt ihm gesagt, „dass eine Impfung absolut keinen Sinn machen würde“. Quelle: Bild

Judith Sevinç Basad. Die Journalistin kündigt ihren Job bei der Bild-Zeitung. Sie begründet es in einem offenen Brief damit, dass sie dort „woke“ Ideologie nicht mehr so kritisieren kann, wie sie es für richtig hält.  So verhinderte das Blatt laut Basad einen Artikel über die Gefahren einer medikamentösen Behandlung von Transsexualität. Kurz zuvor war ein Appell von fünf Wissenschaftlern zu diesem Thema in der Welt erschienen und hatte einen „Shitstorm“ ausgelöst. „Mir wurde gesagt, dass ich den Wissenschaftler-Aufruf kritisieren sollte, ansonsten würde der Artikel nicht erscheinen. De facto wurde von mir verlangt, dass ich genau das negativ darstelle, für was ich seit Jahren mit vollem Idealismus kämpfe: vor den Gefahren des woken Aktivismus zu warnen“, kritisierte Basad. Sie wirft Springer-Chef Döpfner vor, dass er und „der Konzern vor der unerträglichen Tyrannei der woken Aktivisten eingeknickt“ ist.

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Klaus Steiner. Der bayerische CSU-Landtagsabgeordnete sorgt für Entsetzen. Bei einem Empfang für die Teilnehmerinnen des 8. Deutschen Königinnentags in Traunstein wünscht er den Hoheiten „viel Erfolg“ bei der Suche nach Prinzen – und empfiehlt ihnen, „einfach im Bikini oder String“ zu erscheinen. Die St. Wolfganger Apfelkönigin findet das „brutal“ und die Rottaler Mostkönigin meint, „sexistischer geht’s eigentlich aktuell nicht.“ Die SPD findet das auch. Die Distanzierung der CSU-Spitze lässt nicht lange auf sich warten. Die Jusos Bayern fordern Steiners Rücktritt, eine Entschuldigung und eine Untersuchung der sexistischen Strukturen in der Partei. Das „S“ in „CSU“ stehe anscheinend für Sexismus. Quelle: Bayerischer Rundfunk.

Tristan Thoring. Der Arzt Tristan Thoring wird in Berlin vom Einsatz in Corona-Impfzentren gesperrt, weil er Patienten eine Alternative zur Drittimpfung nannte. Die Kassenärztliche Vereinigung gibt zu, dass die Beratung „medizinisch vertretbar“ sei. Dennoch darf er nicht wieder dort tätig sein. In dem Streit zwischen dem Mediziner einerseits und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sowie dem Deutschen Roten Kreuz Berlin andererseits geht es um Thorings „Einstellung“ zur Impfstrategie des Bundeslandes. Darum, ob es richtig ist, dass ein Arzt vor einer Impfung seine Patienten berät und in Einzelfällen zu dem Ergebnis kommt, dass es Alternativen zu einer Impfung an Ort und Stelle geben könnte. Das hatte Thoring getan. In drei Fällen. Die Betreffenden waren bereits doppelt geimpft und genesen. Thoring hatte ihnen als Option genannt, zunächst ihren Antikörperspiegel bestimmen zu lassen. Später könnten sie sich dann immer noch einmal impfen lassen. Thoring schätzt, er habe bislang rund 4000 Menschen gegen Corona geimpft. Quelle: Welt

Mohammed El-Kurd. Das Goethe-Institut lädt den palästinensischen Schriftsteller und Menschenrechtsaktivisten Mohammed El-Kurd von einem Podiumsgespräch in Hamburg aus. Eigentlich hätte El-Kurd auf der Veranstaltung mit dem Titel »Beyond the Lone Offender – Dynamiken der Globalen Rechten«  sprechen sollen. Ziel der Veranstaltung sei es, „die Auswirkungen rechtsextremer Bewegungen und ihre globalen Verstrickungen aufzuzeigen“. Das Goethe-Institut schreibt über die Entscheidung, El-Kurd auszuladen, auf Twitter: „Ein Panel sollte von Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah kuratiert werden, die geplant hatten, den palästinensischen Autor Mohammed El-Kurd als Redner einzuladen. Nach gründlicher Überlegung entschied das Goethe-Institut, dass Mohammed El-Kurd kein geeigneter Redner für dieses Forum sei: In früheren Beiträgen in den sozialen Medien hatte er mehrere Kommentare zu Israel gemacht, die das Goethe-Institut nicht akzeptabel findet.“ Nach der Ausladung des Goethe-Instituts sagen die beiden Kuratoren des Panels ihre Teilnahme ebenfalls ab. Quelle: Spiegel

Faisal Kawusi. Der Comedian macht auf RTL in der Sendung Viva la Diva bei einem Drag Queen Wettbewerb von Promis mit und gewinnt. Hinterher gibt es Ärger, weil er offenbar auf Twitter vor einiger Zeit eine dumme Bemerkung gemacht hat. RTL entschuldigt sich: „Wir distanzieren und von den Aussagen, die Faisal Kawusi im April auf Social Media getätigt hat.“ Dass Kawusi mitmachen durfte lag daran, dass die Sendung bereits im März aufgezeichnet wurde. Quelle: t-online

Uwe Steimle. In Halle protestieren rund 120 Menschen gegen einen Auftritt des Kabarettisten Uwe Steimle im Steintor-Varieté. Schon im Vorfeld gab es Kritik an der Veranstaltung sowie einem ebenfalls angekündigten Auftritt des Publizisten Daniele Ganser in Halle, unter anderem von Bürgermeister Egbert Geier (SPD), der im Vorfeld an die Veranstalter appellierte, beiden „kein Podium zu bieten“. Der Betreiber des Steintor-Varietés, Rudenz Schramm, der parteiloses Mitglied der Linksfraktion im Stadtrat ist, hielt dagegen und sagte, es sei „nicht unsere Aufgabe, den Besuchern, die wirklich bei dieser Veranstaltung aus der Mitte der Gesellschaft kommen, die Möglichkeit für ein eigenständiges Meinungsfeld zu verbieten.“
Der MDR erinnert uns: „Hinweis: Uwe Steimle war von 2013 bis 2019 mit „Steimles Welt“ im MDR Fernsehen zu sehen. Die Zusammenarbeit wurde beendet, weil Steimle mehrfach öffentlich die Grundwerte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks massiv in Frage gestellt hat.“ Quelle: MDR

Steffen Meltzer. Am 15. Oktober 2021 veröffentliche der pensionierte Polizeibeamte, Sicherheitstrainer und Publizist Steffen Meltzer im Meinungsmagazin Tichys Einblick den Beitrag „Potsdam: Die Politik fördert Aktivisten gegen Polizei“. Der Autor, der auch für Achgut.com schreibt, behandelte in diesem Artikel die zunehmende Unterwanderung der Stadtgesellschaft im rot-rot-grün regierten Potsdam durch linksradikale Kräfte. In diesem Zusammenhang verteidigte Meltzer auch das Vorgehen der örtlichen Polizei gegen Demonstranten der klimaaktivistischen Gruppierung „Fridays For Future“ im Oktober 2021. Das Verhalten der Beamten bei diesem Einsatz war unter anderem vom Potsdamer Stadtjugendring (SJR) und der städtischen Koordinatorin für Kinder- und Jugendinteressen als aggressiv und unverhältnismäßig kritisiert worden. Jetzt, also acht Monate später (!), hat sich der SJR Potsdam mit einer „Gegendarstellung“ zum besagten Kommentar in Tichys Einblick zu Wort gemeldet, in der eine Vielzahl von Medien aufgefordert werden, sich von Meltzer zu distanzieren. Quelle: Achgut.

Ein Kommentar zu “Juni 2022

  1. Muss man sich jetzt für seine Meinung bei diesen IDIOTEN rechtfertigen, da bin ich mal gespannt wenn das Pendel in die andere Richtung geht, auf diese Ausreden bin ich schon gespannt obwohl ich nicht auf Rache ausbin da würde man sich ja auf die gleiche Stufe stellen wie diese Erbsenzähler bzw. Oberkorrekten Gutmenschen (unteres Mittelmaß)

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