Philipp Hübl. Studenten versuchen, den Vortrag „Von der sozialen Gerechtigkeit über den Statuskampf zum Moralspektakel“ des Philosophen an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg zu verhindern – mit Kochtöpfen und einer Mülltonne. Warum, bleibt unklar. Quelle: X
Ahmad Mansour. „Ein Polizeiaufgebot auf der SkepKon: Beamte zeigen Präsenz, die Besucher müssen den Saal zeitweise räumen und alle Taschen abgeben. Es ist eine beklemmende, noch nicht dagewesene Szenerie. Sie führte den Anwesenden eindringlich vor Augen, wie es um die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit in unserer Gesellschaft steht. Der freie Diskursraum ist bedroht. Extremisten versuchen, abweichlerische Stimmen zum Schweigen zu bringen – und schrecken dabei selbst vor Morddrohungen nicht zurück. Einer, der tagtäglich mit dieser Bedrohung lebt, ist Ahmad Mansour. Der Extremismusforscher konnte nur unter Polizeischutz als Diskussionspartner an der Tagung in Regensburg teilnehmen.“So beschreibt die Chefredakteurin des „Skeptiker“ anlässlich der jährlichen Konferenz der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), was es bedeutet, wenn der Psychologe und Islamkritiker irgendwo auftritt. Quelle: Humanistischer Pressedienst
Benjamin Berndt. Die ehemalige SPD-Vorsitzende Saskia Esken fordert einen Werbeboykott gegen Berndts Podcast „Ben Ungeskripted“. Hintergrund ist ein jüngst veröffentlichtes, vierstündiges Interview mit Björn Höcke. Berndt macht lange Interviews mit sehr unterschiedlichen Menschen und überlässt es den Hörern, sich selbst eine Meinung zu bilden. Quelle: Welt
Ali Utlu. Der Publizist berichtet auf X: „Man wollte mich wegen folgenden Dingen dranbekommen: Transphobie, Rassismus, Islamophobie und Volksverhetzung. 6 Verfahren, sechsmal kam es nicht zur Verurteilung. Dass man die Anzeigen annahm, war schon völlig weltfremd. Am Ende entstanden dem Staat kosten für nichts.
Till Randolf Amelung, Inge Bell, Ilse Jacobsen und Marie-Luise Vollbrecht sollen auf der Diskussionsveranstaltung „Was ist eine Frau? Feminismus außer Rand und Band“ sprechen.Der dafür gebuchte Raum wird jedoch gekündigt. Die Veranstalter schreiben dazu: „Der Betreiber der Lokalität in Ottensen, wo die Veranstaltung geplant war, sieht sich nicht mehr imstande, das Event durchführen zu lassen. Wir wollen nicht zu sehr ins Detail gehen. Es steht uns nicht zu, öffentlich zu machen, was den Betreiber umtreibt. Und wir wollen ihn auch nicht weiter da reinziehen. Nur so viel: Er hat mit wirtschaftlichen Schäden zu rechnen, sollte die Veranstaltung tatsächlich stattfinden. Denn die Lokalität ist eingebettet in ein Milieu, das affin für queerpolitische Ideologeme ist. Entsprechend wirken hier die bekannten Reflexe.“ Quelle: Club Volantaire
„Queere“ Bücher. In der Regionalbibliothek Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern sind mehrfach Bücher aus dem Bereich queerer Literatur mutwillig beschädigt worden. Nach Angaben der Stadt wurden in diesem Jahr insbesondere Medien zerstört, die sich mit nicht-heteronormativen Lebensrealitäten beschäftigen. Dazu zählen Werke über homosexuelle, transsexuelle oder bisexuelle Menschen sowie Publikationen zu Fragen von Geschlecht, Identität und gesellschaftlicher Vielfalt. Quelle: schwulissimo
Maximilian Märkl. Der Bundessprecher der Identitären Bewegung darf nicht ausreisen, weil sei Auftreten im Ausland (beim Remigration Summit in Portugal) der Reputation der Bundesrepublik schaden könnte. Quelle: X
Bailey Wollenweber. Die Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz beendet die Fördermitgliedschaft des AfD-Landtagsabgeordneten. Der 25 Jahre alte Politiker, der seit Mai dem Landtag in Mainz angehört, durfte die Polizeigewerkschaft nach Darstellung der Jungen Freiheit nur ideell unterstützen und hatte keine Mitgliedschaftsrechte. Trotzdem sei auch diese Form der Unterstützung mit einer AfD-Mitgliedschaft unvereinbar, heißt es in dem Schreiben der GdP. Grundlage dafür ist ein Beschluss des GdP-Bundesvorstands aus dem Jahr 2021. Damals erklärte die Gewerkschaft die Mitgliedschaft in der AfD für unvereinbar mit der eigenen Organisation. Quelle: Achgut
NIUS. Das Internetportal wirbt derzeit so sichtbar wie nie zuvor im öffentlichen Raum. In Berliner U-Bahnen, auf Doppeldeckerbussen sowie auf Werbeflächen in Berlin und Magdeburg sind neue Slogans des Portals zu sehen. Einer davon lautet „Wir haben eine Marktlücke im deutschen Journalismus entdeckt. Journalismus“. Ein anderer verspricht, morgens schon zu wissen, was einem abends verschwiegen werde. Kaum waren die ersten Plakate platziert, formierte sich der Protest. Über die Campact Plattform WeAct fordert eine Petition die Berliner Verkehrsbetriebe auf, NIUS keine Werbeflächen mehr zur Verfügung zu stellen. Die Kampagne nennt die Anzeigen rechte Angstmache und spricht von Hetze in der U-Bahn. Quelle: Achgut
Westend Verlag. 32 Autoren, darunter Ulrike Herrmann und Gregor Gysi, wollen nicht mehr im Westend Verlag publizieren. Sie werfen dem Verlag vor, sein Programm „bis hin zur extremen Rechten“ geöffnet zu haben. Als konkreten Anlass sehen die Autoren das Buch „Links – Deutsch / Deutsch – Links“, welches von Julian Reichelt und Pauline Voss herausgegeben wurde. Der Chefredakteur und die stellvertretende Chefredakteurin von NIUS hatten dieses Buch als ein polemisches Wörterbuch gegen „linke Deutungshoheit“ und „verordnete“ Sprache auf den Markt gebracht. So bewirbt es der Westend Verlag. Quelle: Spiegel
Petr Bystron. Der AfD-Europaabgeordnete darf nicht nach Großbritannien einreisen. Der Politiker wollte am 16. Mai 2026 in London bei einer von Tommy Robinson organisierten Demonstration auftreten. Quelle: Achgut
Julian Adrat. Der Berliner AfD-Politiker, Autor und Publizist berichtet, ihm sei am 7. Mai 2026 der Zutritt zum Deutschen Bundestag verweigert worden. Nach eigener Darstellung war Adrat spontan zu einer kleinen Feier von AfD-Abgeordneten eingeladen gewesen und habe sich wie üblich der Sicherheitskontrolle unterzogen. Dort sei ihm mitgeteilt worden, er gelte als „Gefahr für das Haus“ und dürfe nicht hinein. Eine konkrete Begründung oder ein schriftlicher Bescheid seien ihm demnach zunächst nicht genannt worden. Quelle: Achgut