Fred Göcken. Der langjährige Jobcenter-Mitarbeiter aus Bremen wird fristlos entlassen, nachdem er in der ZDF-Dokumentation „Am Puls mit Sarah Tacke – System Bürgergeld: Leben ohne Leistung“ die Behörde kritisierte. Dort hatte der 60-Jährige, der nach eigener Aussage seit 2005 im Jobcenter in verschiedenen Positionen gearbeitet hat, die zentrale Aufgabe als „Geldausgeben“ bezeichnet und erklärt, zwischen 30 und 40 Prozent der Bürgergeld-Empfänger machten keine wahrheitsgemäßen Angaben. Viele hätten die Motivation, „im System drinne zu bleiben“. Quelle: WELT
Stephan Maninger. Der in Fachkreisen angesehene und bei Studenten beliebte Professor an der Bundespolizeiakademie im Bereich Sicherheitspolitik sieht sich seit Jahren mit dem Vorwurf konfrontiert, eine rechte Vergangenheit in Südafrika zu haben. Die Folge für Maninger: Er führte jahrelang einen beruflichen Überlebenskampf gegen Politiker, Gewerkschaftsfunktionäre und Journalisten. Politisch erreicht die Kampagne gegen den Professor im Februar 2026 die Straße: SPD und Linke demonstrieren auf dem Lübecker Rathausmarkt gegen Maningers Verbleib an der Akademie und dessen anstehende Ernennung zum Professor auf Lebenszeit. Und im Mai schlägt auch noch ZDF-„Satiriker“ Jan Böhmermann in seiner Sendung Magazine Royale auf ihn ein. Doch das versuchte Canceln bleibt am Ende erfolglos. Maninger erhält nun die Professur. Quelle: WELT
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Uwe Boll. Der neue Film „Citizen Vigilante“ des Regisseurs Uwe Boll wird in Deutschland de facto verboten. Die FSK verweigert dem Film jegliche Freigabe, nicht einmal eine Altersfreigabe ab 18 Jahren wurde erteilt. Damit ist eine Ausstrahlung in Kinos, im Fernsehen oder auf den großen Streaming-Plattformen praktisch unmöglich.
Die Handlung des Films: Die Mutter des Protagonisten wird von migrantischen Kriminellen vor den Augen ihres Sohnes erstochen (durchaus ein Fall, der real scheint, man kennt’s). Daraufhin nimmt der Mann das Recht selbst in die Hand, wird zum Selbstjustizler, jagt Kriminelle sowie korrupte Beamte (überwiegend, aber nicht ausschließlich Migranten). Der Film ist inspiriert von einem realen Vergewaltigungsfall aus Hamburg aus dem Jahr 2016, bei dem die Täter nur Bewährungsstrafen erhielten und Teile der Medien mit ihnen Mitleid zeigten. Quelle: Jan A. Karon auf X
Mirna Funk. Die deutsch-israelische Schriftstellerin sollte beim Kölner Comedia-Theater im Rahmen der phil.Cologne über Macht und Schönheit diskutieren. Doch die Verantwortlichen sagten den Auftritt in letzter Minute ab. Die Begründung: der theaterinterne „Verhaltenskodex“. Der Grund, den der künstlerische Leiter des Hauses, Manuel Moser, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ nannte, ist eine Kolumne, die Funk im Dezember 2024 in der Welt geschrieben hat. Mehrere ihrer Äußerungen seien „pauschalisierend“ und „bestimmten Menschengruppen gegenüber diskriminierend“, sagte er, und zitierte als Beispiel eine Passage aus einem Text: „Die größte Gefahr für die jüdische Community“ gehe „aktuell von den in Deutschland lebenden Arabern, Türken“ und „deren Sympathisanten“ aus. Quelle: WELT
Michael Meister. Nach Polizeiangaben soll der AfD-Abgeordnete in der Nacht gegen 23.50 Uhr in der Bleicherstraße in Rostock von zwei bislang unbekannten Männern angesprochen und anschließend körperlich angegriffen worden sein. Der Landtagsabgeordnete wurde am Arm verletzt und rief danach selbst die Polizei. Zunächst wurde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Inzwischen laufen die Ermittlungen wegen des Verdachts auf versuchten Mord. Grundlage dafür sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Schilderungen Meisters. Durch einen Laptop, den er in einem Rucksack trug, sollen „Stiche in seinen Rücken“ abgewehrt worden sein, wie die AfD-Landtagsfraktion auf X mitteilte. In einem Bekennerschreiben auf der Plattform Indymedia behaupten anonyme Autoren, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag das Auto des AfD-Politikers angegriffen zu haben. Meister sei ihnen dabei „in die Quere“ gekommen. Weiter heißt es, man habe ihm „eine schöne Erinnerung“ dagelassen. Am Ende des Beitrags steht der Aufruf: „Nazis und Faschos angreifen.“ Quelle: Apollo News
Martin Hagen. Die Philosophin und ehemalige Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung Sabine Döring sagt eine geplante Debatte mit dem neuen FDP-Generalsekretär ab. Grund: Hagen hat der Jungen Freiheit ein Interview gegeben und dort unter anderem gesagt, die Deutschen hätten verlernt, miteinander zu streiten. Quelle: Achgut
Apollo News. Nachdem die Redaktion bereits in ihren früheren Redaktionsräumen in Treptow Ziel einer linken Mobilisierung geworden war, gibt es nun einen Fahrrad-Demo gegen die neuen Räume in Kreuzberg, die gezielt an der Adresse der Redaktion vorbeiführt. Auf Flyern heiße es, Apollo News sei im Kiez unerwünscht. Die taz berichtet ebenfalls über die Aktion und beschreibt sie als Versuch, die Nachbarschaft auf das rechte Medium aufmerksam zu machen. Quelle: Achgut
Peter Thiel. Der deutsch-amerikanische Tech-Milliardär sollte bei den Wiener Festwochen auftreten. Thiel war für eine öffentliche Debatte am 7. Juni eingeladen worden. Das Thema lautete „Armageddon und Antichrist. Von der Theologie zur Realpolitik“. An seiner Seite sollte der linke Theologe Wolfgang Palaver diskutieren. Intendant Milo Rau hatte die Einladung zunächst als konsequente Provokation im Rahmen seines politisierten Festivalprogramms verteidigt. Dann kam der Druck. Künstler und Beteiligte protestierten, einzelne zogen ihre Mitwirkung zurück, die Kritik wurde auch von Sponsoren und Politik aufgenommen. Nun sagen Rau und Geschäftsführerin Artemis Vakianis die Veranstaltung ab. In der offiziellen Begründung heißt es, die Debatte sei nicht um jeden Preis zu haben. Ein Festhalten an Thiels Auftritt stehe im Widerspruch zur Wertschätzung des künstlerischen Programms und aller Beteiligten. Quelle: Achgut
Friedrich August von Hayek Gesellschaft. Der liberale Vereintagte am 22. und 23. Mai im Atlantic Hotel in Münster. Auf dem Programm standen Debatten über wirtschaftliche Ordnung, Rechtsstaat, Sozialstaat und Freiheitsrechte. Der Netzwerkpreis der Gesellschaft ging an das Bündnis Redefreiheit. Das „Bündnis Keinen Meter den Nazis“ rief zu Protesten vor dem Hotel auf und bezeichnete die Hayek-Gesellschaft, die klassischen Liberalismus und Freiheit postuliert, als Schnittstelle nach rechts. Nach der Veranstaltung räumte das Atlantic Hotel öffentlich einen angeblichen Fehler ein. Quelle: Achgut
Sebastian Gruttauer. Der AfD Stadtrat wurde in der oberbayerischen Stadt Tittmoning zum Kulturreferenten bestimmt. Er ist damit der erste AfD Kulturreferent in Bayern. Kurz nach der Wahl regt sich Widerstand. Rund 60 Kulturschaffende wenden sich in einem offenen Brief an den Stadtrat. Kultur sei kein unpolitischer Raum und stehe für Offenheit, Vielfalt und Demokratie. Gruttauers Positionen, insbesondere seine Nähe zum Begriff Remigration, seien damit unvereinbar. Bürgermeister Andreas Bratzdrum will den Vorgang nun prüfen lassen. Quelle: Achgut
Edda Minck. Der neue Roman „Atticus Fox Meisterdieb“ der Bochumer Krimiautorin Edda Minck, bürgerlich Gabriele Brinkmann, sollte im Juni bei Books on Demand erscheinen. Nach Mincks Darstellung stoppte der Selfpublishing Anbieter die Veröffentlichung, weil ein Sensitivity Reading zwei Stellen beanstandete. In Dialogen des im Jahr 1923 spielenden Krimis komme zweimal in Dialogen das Wort „Neger“ vor. Minck hält das für historisch und literarisch begründet. Es handele sich um Figurenrede, nicht um eine Aussage der Autorin. Quelle: Achgut
Café Stay. Das christliche Café in Leipzig Reudnitz schließt Ende Juni dauerhaft. Betreiber ist die freikirchliche Zeal Church um Pastor René Wagner. Seit der Eröffnung im September 2023 wurde das Lokal nach Angaben der Gemeinde und mehrerer Medien 26-mal angegriffen. Die Serie reicht von Graffiti über eingeschlagene Scheiben bis zu Buttersäure. Nach einer Attacke in der Weihnachtsnacht war der Betrieb wochenlang unmöglich. Allein Reinigung und Renovierung sollen damals rund 20.000 Euro gekostet haben. Die Polizei ermittelt nach früheren Berichten im linksextremen Milieu, konkrete Verdächtige wurden bisher nicht bekannt. Die Gemeinde selbst führt die Angriffe auf Vorwürfe gegen ihre christliche Haltung zurück. Gegner werfen ihr unter anderem sogenannte Queerfeindlichkeit vor. Quelle: Achgut