Oktober 2021

Hans Christoph Buch. Der Schriftsteller berichtet in der Berliner Zeitung, wie er auf einer Veranstaltung unter dem Motto „Ergaunert, erjagt, geraubt“ über die Rückgabe kolonialer Kunst und die Frage: „Wie postkoloniales Denken uns bis heute prägt“ zu diskutieren versuchte. Buch hat in den letzten 45 Jahren über vierzig Bücher veröffentlicht, von denen die Hälfte sich mit den Nachwirkungen des Kolonialismus beschäftigen. Leider erwies sich das Publikum als vollkommen unfähig, das von Buch vorgetragenen in den historischen Zusammenhängen zu verstehen. Buch schriebt: „Erst im Nachhinein wurde mir klar, was passiert war: Meine Kritik wurde in völliger Verkennung, ja Verdrehung des Gesagten als Verteidigung des Kolonialismus missverstanden (…) Offenbar fühlten sich viele Zuhörer wie auch der Moderator überfordert, diese Ambivalenz, den Widerspruch zwischen Wort und Tat, von dem meine Bücher handeln, nachzuvollziehen, und kreideten mir die Kolonialverbrechen an. (…) Mit dem Satz, dass das kreolische Wort „nèg“ keinen negativen Beiklang hat und in Haiti einfach nur Mensch bedeutet, hatte ich mich als Feind geoutet und wurde von den Gesprächen ausgeschlossen.

Tobias Morgenstern. Der Akkordeonist und Komponist soll gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Thomas Rühmann für seine Arbeit am „Theater am Rand“ in Zollbrücke, Brandenburg, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden. Doch dann wird er wieder ausgeladen. Hintergrund sind kritische Äußerungen Morgensterns zur Coronapolitik. In einer Erklärung auf seiner privaten Webseite hatte der Künstler im Mai 2020 unter anderem mitgeteilt: „Freiheit ist das höchste Gut, ich schließe mich den neuen ‚Querdenkern‘ sowie den kritischen Ärzten, Wissenschaftlern, PolitikerInnen des Landes an.“ Dazu meint Esther Uleer, eine Sprecherin des Bundespräsidenten: „Wer jedoch seine Zugehörigkeit zu einer Bewegung erklärt, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird und Postings von Antisemiten verbreitet, kann nicht mit dem höchsten deutschen Orden ausgezeichnet werden.“ Dass der Künstler in seiner Erklärung außerdem schreibt: „Covid 19 und Influenza sind Erkrankungen, vor denen man sich schützen sollte. Gerade Risikogruppen benötigen einen besonderen Schutz. […] Ich weiß, dass Sars Cov 2 ein gefährliches Virus ist.“ – egal. Quelle: Achgut.

Martin Haditsch  und Matthias Brunner. Youtube löscht zwei Videos, die im Rahmen der Internetaktion #allesaufdentisch unter den Titeln „Impflicht“ und „Virusgefahr“ veröffentlicht worden waren. In ersterem bezeichnet Rechtsanwalt Matthias Brunner die Impfung als „experimentelles Gentherapeutikum“. Im anderen sagt der österreichische Arzt und Biologe Martin Haditsch, dass „Bürger direkt oder indirekt zu einem medizinischen Experiment gezwungen“ werden, „nämlich sich ‚spiken‘ zu lassen“. Die Impfungen seien „zunehmend weniger wirksam und mit einer beispiellosen Zahl von Nebenwirkungen und Todesfällen behaftet.“ Quelle: FAZ
Ebenfalls gelöscht werden Interviews des Kabarettisten Gernot Haas mit dem Neurobiologen Gerald Hüther sowie des Liedermachers Jakob Heymann mit dem Mathematiker Stephan Luckhaus. Das Landgericht Köln untersagt die Löschung dieser beiden Videos und erlässt eine einstweilige Verfügung gegen die Plattform.

Sarah-Lee Heinrich. Als Teenagerin hat die frisch gewählte Bundessprecherin der Grünen Jugend eine Reihe problematischer Tweets abgesetzt. Darin benutzte sie die Wörter „schwul“ und „behindert“ als Beleidigung, bezeichnete jemanden als „Tunte“ oder schrieb „Heil“ unter ein Hakenkreuz. Nun werden die alten Tweets herausgekramt und verbreitet. Sie muss eine Vielzahl von Beschimpfungen und Drohungen über sich ergehen lassen. Quelle: taz
„Warum aber findet die Dauerempörung, der selbst Tweets einer Pubertierenden nicht zu unbedeutend sind, immer mehr Anhänger unter liberalen und liberal-konservativen Kräften?“, fragt Eric Gujer in der NZZ und antwortet: „Vermutlich ist das genauso ein Indiz dafür, wie sehr sich bürgerliche Politik in der Defensive befindet, wie der lamentable Zustand von CDU und CSU. Es handelt sich also um ein Krisensymptom.“

Julian Reichelt. Der Chefredakteur der BILD-Zeitung verliert seinen Posten. Die New York Times hatte am Wochenende einen langen Bericht über den Medienkonzern Axel Springer veröffentlicht, auch mit Blick auf die Pläne zur aus Sicht der New York Times unerwünschten Übernahme der US-Mediengruppe Politico. In dem Artikel ging es unter anderem um Reichelt und im Frühjahr erstmals öffentlich bekanntgewordene anonyme Vorwürfe gegen ihn wegen Vermischung beruflicher und privater Beziehungen mit Untergebenen. Damals kam Springer in seiner Prüfung der Vorwürfe zu folgendem Schluss: „Der Vorstand ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es nicht gerechtfertigt wäre, Julian Reichelt aufgrund der in der Untersuchung festgestellten Fehler in der Amts- und Personalführung – die nicht strafrechtlicher Natur sind – von seinem Posten als Chefredakteur abzuberufen.“ Die NYT schrieb, das Investigativteam der Verlagsgruppe Ippen habe über Monate weiter recherchiert und eine Veröffentlichung mit weiteren Details geplant. Diese sei dann nach Einwirken des Verlegers Dirk Ippen zurückgehalten worden. Das Rechercheteam hatte in einem Brief an den Verleger und die Geschäftsführung seinen Unmut über die Entscheidung geäußert. Im Netz kursierte das Protestschreiben. Springer Chef Mathias Döpfner begründet in einer Videobotschaft den Rauswurf mit „einem Fall einer einvernehmlichen Beziehung mit einer Mitarbeiterin“ in der Vergangenheit und einem weiteren Fall einer einvernehmlichen Beziehung in der Gegenwart, die Julian Reichel bestritten habe und dann doch einräumen musste. Er habe aus der Vergangenheit „nichts gelernt“ und er habe nicht die Wahrheit gesagt.  Quelle. Spiegel online
Die langjährige taz-Journalistin Bettina Gaus schreibt in einem Kommentar: „In die Berichterstattung über den Fall des gefeuerten »Bild«-Chefredakteurs Julian Reichelt hat sich in den vergangenen Tagen ein merkwürdig prüder Ton geschlichen. Inzwischen entsteht der Eindruck, Frauen seien stets und grundsätzlich die Opfer in Beziehungen mit männlichen Vorgesetzten – auch dann, wenn sie selbst eine solche Beziehung wünschten. Hinter einer solchen Sicht steckt ein Weltbild, in dem Frauen nicht imstande sind, selbstbestimmt die Entscheidung darüber zu treffen, mit wem sie ins Bett gehen wollen. Das ist eine besonders perfide Art der Diskriminierung, weil sie sich als Fürsorge tarnt.“

Mathias Döpfner. Der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Konzerns hat laut New York Times in einer privaten SMS in Bezug auf Reichelts Kritik an Coronamaßnahmen geschrieben, Julian Reichelt sei „wirklich der letzte und einzige Journalist in Deutschland, der noch mutig gegen den neuen DDR ObrigkeitsStaat aufbegehrt. Fast alle anderen sind zu Propaganda Assistenten geworden. Da macht sich einer jeden Tag viele mächtige Feinde.“ Mit diesem geleakten Zitat macht sich Döpfner ebenfalls Feinde (die meisten sind allerdings gewiss schon alte). Der Grünen-Politiker Peter Heilrath schreibt: „Der Komplex, die Darstellung in der @nytimes & die unterdrückten Enthüllungen von @i_investigativ sagen nicht nur einiges über @jreichelt, sondern insbesondere über eine verklärende, toxische & sexistische Haltung in der Führungsetage von #Springer. Vor #Döpfner gruselt mir.“ Der RP-Redakteur Clemens Boisserée schreibt: „Bei Springer stinkt es weiter vom Kopf her. #doepfner“ Der Journalist Stefan Niggemeyer meint: „Es ist eine Schande für die deutschen Zeitungsverlage, dass jemand wie #Döpfner ihr oberster Repräsentant ist. Und das nicht erst seit dem DDR-Obrigkeitsstaats-Zitat.“ Das Journalisten-Fachportal DWDL fragt in einem Kommentar: „Wenn Naidoo im TV schwurbelt, fliegt er raus. Und Döpfner?“ Usw.

Jungeuropa Verlag. Verschiedene Personen (Jasmina Kuhnke, Annabell Mandeng, Nikeata Thompson, Riccardo Simonetti) sagen Auftritte auf der Frankfurter Buchmesse ab, weil der Jungeuropa Verlag dort auch vertreten ist. Die Frankfurter Buchmesse verweist darauf, der Meinungsfreiheit verpflichtet zu sein. Diese sei Grundlage der Branche und jeder Demokratie, heißt es in einer Pressemitteilung. „Deshalb können Verlage oder Titel, die nicht gegen das Gesetz verstoßen, auf der Frankfurter Buchmesse präsent sein.“ Michael Müller, kulturpolitischer Sprecher der Linken-Fraktion im Frankfurter-Römer meint dagegen: „Die Frankfurter Buchmesse darf diesen Verlagen keine Bühne bieten, auch nicht in der hinterletzten Ecke.“ Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in Deutschland werde „damit ganz sicher nicht beschnitten“. Quelle: t-online
Mara Delius kommentiert in der Welt: „Indem Kuhnke die Buchmesse boykottiert, macht sie sich selbst als Autorin unsichtbar und ist nur noch als Aktivistin sichtbar.“ Selbst schuld.

Sabine Mertens. Die Autorin reicht beim Landgericht Hamburg Klage gegen managerSeminare/trainingaktuell ein. Die Klage wird vom Verein deutsche Sprache (VDS e.V.) unterstützt. Die Klägerin ist Sprecher der AG Gendersprache im VDS. Sie begründet die Klage damit, dass die Beklagte nicht die final freigegebene Fassung eines von ihr verfassten Artikels veröffentlich habe, sondern eine überarbeitete Fassung mit sog. gendergerechter Sprache.

Feyza-Yasmin Ayhan. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, kritisiert in einem Brief an den ZDF-Intendanten Thomas Bellut, dass das ZDF eine Journalistin beschäftige, die „sich durch das Verbreiten antisemitischer und israelfeindlicher Ressentiments hervorgetan“ habe. „Menschen, die Antisemitismus verbreiten, dürfen keinen Platz beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben.“ Auf Anfrage der F.A.Z. teilt das ZDF mit, Feyza-Yasmin Ayhan sei als „Junior-Gag-Autorin“ an der Comedy „Barrys Barbershop“ beteiligt. Die Serie habe „inhaltlich keine Anknüpfungspunkte, für die die Autorin derzeit in der Kritik steht“. Ayhan habe „der Produktionsfirma gegenüber zu ihren Aussagen von 2015 Stellung bezogen, sie eingeordnet und sich dabei glaubhaft von Antisemitismus distanziert“.

Joshua Kimmich. Der Fußballnationalspieler gibt zu, nicht geimpft zu sein. Die halbe Nation bis hin zur Kanzlerin macht klar, dass das schlecht ist. Die Süddeutsche Zeitung meint, als Botschaft sei die Kimmich-Äußerung ‚fatal‘, der stern nennt seine Aussagen ‚verheerend‘, Alena Buyx vom Deutschen Ethikrat behauptet, Kimmich sei einer ‚Falschinformation aufgesessen‘, der Focus schimpft ihn ‚unsolidarisch und unwissend‘. Die Münchner Abendzeitung versteigt sich zu der Behauptung, Kimmich habe ‚Corona-Schwurblern ein Gesicht gegeben‘ und ARD-Urgestein Ulrich Deppendorf fordert bei Twitter, der FC Bayern solle Kimmich nicht mehr aufstellen. (Achgut) Kimmich bemüht sich zwar zu betonen, dass er kein Impfgegner sei, und bedauert, dass die Debatte über das Impfen „so schwarz-weiß gesehen wird“. Er halte sich an alle Hygienemaßnahmen und lasse sich jeden zweiten Tag testen. (stern.de) Don Alphonso schreibt in der WELT: „Das Schöne an diesem Fall ist, dass man sich an einer Person abarbeiten und Meinungen von Leuten wie Karl Lauterbach und Melanie Brinkmann einholen kann: Das füllt die Seiten, man steht auf der richtigen Seite, man beleidigt nicht alle Leser und übt trotzdem Druck aus, mit dem Hinweis, dass morgen ein anderer bekannter Verweigerer Gegenstand bundesweiter Belehrungen sein könnte.“

Tugay Saraç. Der LGBT-Aktivist kann auf dem „Soura Film Festival“ nicht mit dem Publikum über die Dokumentation über Seyran Ateş (58) diskutieren. Auf dem Filmfestival sollte die Dokumentation „Seyran Ateş: Sex, Revolution and Islam“ gezeigt werden, in der die Entstehung der von Ateş gegründeten Ibn-Rushd-Goethe-Moschee gezeigt wird. Die Moschee ist eine der ersten weltweit, in der Männer und Frauen nebeneinander beten können, kein Kopftuchzwang herrscht und in der Homosexuelle willkommen sind. Das Festival teilt ihm mit, es gäbe „Beschwerden“ und „Drohungen“ gegen ihn und Ateş’ Organisation. Saraç sagt daraufhin aus Sicherheitsgründen ab. Auf Nachfrage – und nachdem der Film schon angelaufen war – gibt ein Mitarbeiter des Festivals zu, dass die Drohungen nicht von Islamisten geäußert worden waren, sondern von Sponsoren des Kulturzentrums Oyoun, in dem das Festival stattfindet. Man habe Angst, dass Oyoun seine Sponsoren verliere, wenn Saraç auf die Bühne komme, heißt es. Das Oyoun ist eine Einrichtung des Berliner Senats und wurde im Jahr 2021 mit 940 000 Euro unterstützt. Die Festivalbetreiber verlesen vor der Filmvorführung eine Stellungnahme, in der die Organisatoren die Feministin Seyran Ateş als „islamophob“ diffamieren. Quelle: BILD

Ole Skambrak. Der SWR-Mitarbeiter veröffentlicht im Multipolar-Magazin unter der Überschrift „Ich kann nicht mehr“ einen offenen Brief, in dem er sich kritisch zu anderthalb Jahren öffentlich-rechtlicher Corona-Berichterstattung äußerte. Mehr als eine Million Menschen lesen den Text, es folgen Übersetzungen in vier Sprachen, ein TV-Auftritt in Österreich und ein ausführlicher Bericht in der Stuttgarter Zeitung. Der Arbeitgeber reagiert: Dem Redakteur wird ein Schreiben der Personalabteilung zugestellt, mit der Mitteilung, dass er bis auf weiteres bezahlt von jeglicher Tätigkeit beim SWR freigestellt sei. Eine Begründung für diesen Beschluss habe Skambraks nicht erhalten, teilt der Journalist mit. Noch kurz zuvor hatte eine Sendersprecherin auf Anfrage der Stuttgarter Zeitung versichert, dass es allen SWR-Beschäftigten freistehe, im Rahmen der Rechtsordnung ihre Meinung zu äußern, dazu gehöre auch Kritik am SWR. Quelle: Achgut

Stefan Aust und Adrian Geiges. Diskussion über Xi Jinping unerwünscht: An den Universitäten in Hannover und Duisburg soll im Rahmen von Online-Lesungen eine neue Biografie von Aust und Geiges über den chinesischen Machthaber vorgestellt werden. Doch auf Druck aus China (in Duisburg schaltete sich laut RND sogar der chinesische Generalkonsul in Düsseldorf ein) springen die Organisatoren, die Konfuzius Institute an den beiden Unis, kurzfristig ab. In Duisburg wird die Veranstaltung schließlich ohne das örtliche Konfuzius Institut durchgeführt, in Hannover fällt sie ganz aus. (Quelle: Achgut)

Christentum. In Berlin distanziert sich die Bundesstiftung Humboldt Forum von Bibelversen, die originalgetreu in die Kuppel des rekonstruierten Stadtschlosses eingraviert sind. Dort steht: „Es ist in keinem andern Heil, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ (Apostelgeschichte IV, 12 und Philipper II, 10). Auf dem Dach des Stadtschlosses beziehungsweise Humboldt Forums wurde kürzlich eine Terrasse mit einem Café eröffnet, von dem man die 1844 von König Friedrich Wilhelm IV. ausgewählte Inschrift besonders gut sehen kann. Deshalb wird nun neben der Kuppel eine Tafel aufgestellt, mit dem Text: „Alle Institutionen im Humboldt Forum distanzieren sich ausdrücklich von dem Alleingültigkeits- und Herrschaftsanspruch des Christentums, den die Inschrift zum Ausdruck bringt.“ (Quelle: Gunnar Schupelius, B.Z.)

Mina Ahadi. Nach einem Bericht des Humanistischen Pressedienstes (HPD) erhält die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Morddrohungen, nachdem sie sich mit einer Protestaktion gegen die öffentliche Verlautbarung des Muezzin-Rufs in Köln starkgemacht hat (ein zweijähriges Pilotprojekt der Stadt). Laut HPD nehmen die Behörden die Drohungen sehr ernst. Mehrmals täglich patrouillierten nun Streifenwagen vor Ahadis Haus und ein Personenschützer begleite sie stets in der Öffentlichkeit.

4 Kommentare zu „Oktober 2021

  1. Jasmina Kuhnke, Annabell Mandeng, Nikeata Thompson, Riccardo Simonetti. Eine Ansammlung menschlicher Nichtigkeiten, deren Nichterscheinen auf der Buchmesse diese nur aufwerten kann. Causa Heinrich: Leider stehen die Äusserungen dieses unreifen Hühnchens ja fast schon stellvertretend für die Geisteshaltung der grünen Ökofaschisten, nämlich Moralisieren mit der Axt.

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    1. nouseforislam, Ihr Kommentar lässt bei mir unmittelbar den Eindruck entstehen, dass Ihnen cancelculture.de ein Dorn im Auge ist und Sie diese Plattform mit manipulativen Mitteln diskreditieren möchten. Indem man Personen in den Kommentaren despektierlich als „menschliche Nichtigkeiten“, „Hühnchen“ oder „Ökofaschisten“ bezeichnet, schafft man Material, um die Plattform nachher ohne eine inhaltliche Auseinandersetzung in den Schmutz zu ziehen (i.S.v. „da sind nur Rechtsextreme unterwegs“). Vielleicht geht es auch darum, einen schädlichen emotionalen Streit in der Kommentarspalte vom Zaun zu brechen. Klares Nein von mir dazu.

      Falls Ihr Kommentar aber tatsächlich ernst gemeint ist, klares Nein zu Ihrer Wortwahl.

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      1. Ich meine, was ich schreibe. Ich bin keiner, der angesichts der sprachlichen Ausfälle der „woken“ Faschisten auch noch die andere Wange hinhält. Wenn Sie sich als „struktureller Rassist“ oder „latent transphob“ titulieren lassen wollen, es sei Ihnen unbenommen. Ich denke da etwas anders. Wer mich mit Scheisse (oder grüner Gülle) bewirft, bekommt diese postwendend zurück. Und was haben Sie an den von mir verwendeten Begrifflichkeiten auszusetzen? In einem Land, in dem jeder Weisse pauschal von Winzminderheiten beschimpft werden kann, ohne dass man verbal reagieren darf, ein Land, in dem Menschen pauschal als „asozial“, etc. diskreditiert werden, weil sie einer besimmten Impfart kritisch gegenüberstehen, ein Land, in dem der Begriff“ Nazi“ oder „Faschist“ schon jedem entgegengeworfen wird, der eine andere Position als die des linksrotgrünen Narrativs vertritt, kommen Sie mit dem Werfen von verbalen Wattebäuschchen nicht mehr weiter. Dieses Feld haben wir schon lange verlassen. Inzwischen geht es um Die oder Wir. Und auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Wenn Sie das Bedürfnis haben, gegenüber der faschistoiden Cancel Culture des linksrotgrünen Meinungsblocks weisse Fahnen zu schwenken…..bitte sehr. Aber hoffen Sie nicht darauf, dass man Ihnen von der Gegenseite entgegenkommt, die hauen auf jeden Fall drauf, wie wohlmeinend Ihre Intentionen auch sein mögen. Es herrscht Kulturkampf in diesem Land als auch in der westlichen Gesellschaft und ich werde keinem in den Hintern kriechen.

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  2. Der Verlag Jungeuropa hat es aber auch wirklich nicht leicht: „Der Verlag wurde schon öfter bedroht. Laut Wikipedia wurde im Februar 2021 seine Privatanschrift gegen seinen Willen veröffentlicht: In einem knapp vierminütigen Video ist ein Zoom auf einen Globus zu sehen, der am Ende der Sequenz das Haus offenlegt. Gleichzeitig wurde im Video dazu aufgerufen, „Jungeuropa zu massakrieren“.
    Ja, der Kampf für die rechte Meinungsfreiheit ist oft lebensbedrohlich. Meine Quelle? Nun, diese Plattform, in der im August 2021 über diese Drohungen berichtet wurde. Nur habe ich den Namen „Jasmina Kuhnke“, die demnach sehr konkret von Nazis bedroht wird und sicherlich keine Lust verspürt, ihnen auf einer Messe zu begegnen, ersetzt.

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